Sonntag, 23. März 2008

Eine fast unglaubliche Geschichte: Gold treibt Banker in den Wahnsinn

Sie ist zwar nicht selbst erlebt, aber glaubwürdig auf der Schweizer Website Beobachter.ch dargestellt.

Nur eine kleine telefonische Anfrage um ein Angebot. Nicht mehr. Eine Dame wollte ihre Goldbarren verkaufen, der Kurs schien ihr ideal für einen netten Gewinn. Diese Anfrage ging unter anderem auch an die Raiffeisenkasse Bern, bei der sie nicht Kundin ist oder war. Ein Gesprächstermin wurde verschoben. Eine Bank, die damit wirbt, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, wie man hier auf etwas eigentümliche Art eindrucksvoll demonstriert bekommt! Jedoch, noch am Abend desselben Tages wurde ihr von dieser Bank mitgeteilt, dass die Bank ihre Barren bereits weiterverkauft hätte. Welche Barren? Die, welche die Dame telefonisch angeboten hat und die niemals im Besitz der Bank gewesen waren?? Ja, genau diese Barren. Ohne Prüfung der Barren selbst, ohne Prüfung der Anbieterin.

Aus dem Geschäft wurde nichts, da diese Dame sich etwas verwundert davon distanzierte, denn - sie wollte ja ein Angebot und sonst nichts. Am nächsten Tag rief der Leiter der Raiffeisenkasse Bern an und beschimpfte sie als Wortbrecherin und bezeichnete sie als unerwünschte Kundin. Um ihr dann eine Rechnung über 5.875 Franken zu schicken, weil sie sich nicht an vertragliche Abmachungen gehalten hat. Welche netten Leute diese Banker sind, kann man sich gleich hier genau betrachten! Und dieser Daniel Schmid ist wieder so ein Klugscheisser mit MAS Degree! Sind schon die MBA´s ob ihrer Dummheit kaum aushaltbar, sind offenbar die Master of Advanced Studies noch zusätzlich um einiges arroganter!

Der Dachverband der Raiffeisenbanken Schweiz windet sich um eine Antwort. Die Raiffeisenkasse Bern hat nun die Rechnung aus Kulanzgründen zurückgezogen. Aber erst, nachdem die Öffentlichkeit informiert wurde.

Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?
Bert Brecht aus der Dreigroschenoper (1931), jedoch ist diese Textstelle ursprünglich aus „Happy End“ von Elisabeth Hauptmann 1929

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